Quelle: Münchner Stadtentwässerung

Quelle: Münchner Stadtentwässerung

Eine weitere Einzigartikeit des Regenrückhaltebeckens Hirschgarten ist neben der Größe die zweistöckige Bauweise mit vier Becken. Um das Mischwasser aus den unteren Becken wieder zurück in die Kanalisation zu pumpen, wurden besonders leistungsfähige Pumpen installiert.

Regenrückhaltebecken Hirschgarten

Zum Schutz unserer Gewässer, des Grundwassers und zum Schutz vor Überschwemmung von Kellern und Unterführungen muss das Münchner Kanalnetz laufend ausgebaut werden. Dieses besteht aus Abwasserkanälen und Sonderbauwerken, wie Regenüberläufen und Regenbecken.

Aufgabe der Regenrückhaltebecken ist, die bei Starkniederschlägen auftretenden Wassermassen, die aus Abwasser und Niederschlagswasser bestehen, zwischenzuspeichern und anschließend wieder kontrolliert in das Kanalsystem einzuspeisen. Um die Verschmutzung der Isar zu minimieren, baute die Münchner Stadtwentwässerung 13 Regenbecken im Stadtgebiet. Die mit Gesamtkosten von 47 Millionen Euro teuerste und größte Anlage liegt am Rande des Hirschgartens im Münchner Westen.

Zentrales Bauwerk ist ein riesiges Becken mit einer Speicherkapazität von 90 000 Kubikmetern. Die Besonderheit der Anlage besteht in der Größe und in der in München einmaligen zweistöckigen Bauweise. Bei starken Regenfällen wird das Wasser, das die Kanalisation nicht aufnehmen kann, in das Becken umgeleitet. Sobald das Kanalnetz wieder aufnahmebereit ist, wird das Becken entleert. Das gespeicherte Mischwasser fließt in die Kanäle und weiter zur Reinigung in die Klärwerke.

Quelle:
Landeshauptstadt München
Münchner Stadtentwässerung