Quelle: LHM DIR PIA, Michael Nagy

Quelle: LHM DIR PIA, Michael Nagy

Theresienhöhe

Vom Ausstellungspark zum urbanen Stadtquartier
Wohnen, Dienstleistung, Kultur und Freizeit auf der Theresienhöhe

Die Neuentwicklung des alten Messegeländes zu einem lebendigen Stadtquartier war ein Leitprojekt der Stadtentwicklungskonzeption „Perspektive München“ unter dem Leitmotiv „kompakt-urban-grün“.

Auf der Theresienhöhe hat sich ein kompaktes innerstädtisches Quartier entwickelt, das sich städtebaulich und sozial in seine Umgebung einfügt. Durch ein neues Beteiligungsverfahren mit mehreren Planungsworkshops konnten die Vorstellungen der Bürgerinnen und Bürger der umliegenden Stadtteile schon während der Entwurfsphase in die Planungen einfließen. Dieser kooperative Prozess führte zu einer hohen Akzeptanz in der Nachbarschaft und wurde zum Maßstab für die Bürgerbeteiligung in München. Das Herzstück des neuen Quartiers bilden der Bavariapark und drei denkmalgeschützte Ausstellungshallen, die für das Verkehrszentrum des Deutschen Museums umgenutzt wurden. Nördlich und westlich des Parks sind ein Kerngebiet mit Läden, Büros, Dienstleistungsflächen und Wohnungen sowie ein Wohngebiet gegenüber dem Bavariapark entstanden. Südlich des Parks wurde ein verdichtetes Wohngebiet errichtet. An den Rändern zu den umgebenden Straßen entstanden weitere Kerngebiete und eine Grundschule. Die Grünversorgung wird durch Aufwertungsmaßnahmen im Bavariapark, eine kleinere Grünfläche im Bereich der neuen Wohnbauten und die Begrünung zweier Plätze verbessert. Insgesamt entstanden 1.400 Wohnungen, die Hälfte davon gefördert, und rund 5.000 Arbeitsplätze sowie die entsprechenden Infrastruktureinrichtungen.

Einen ganz besonderen Beitrag zur Entwicklung der Theresienhöhe leisteten die städtischen Wohnungsbaugesellschaften GEWOFAG, GWG und MGS. Sie stellten sich der logistischen Herausforderung, auf der ehemaligen dreigeschossigen Tiefgarage des alten Messegeländes 320 geförderte Mietwohnungen zu errichten.

Städtebau:
Steidle Architekten

Landschaftsarchitektur:
Büro Thomanek und Duquesnoy

Quelle:
Landeshauptstadt München
Referat für Stadtplanung und Bauordnung