Quelle: QS2M

Handlungsprogramm Mittlerer Ring

Der Mittlere Ring soll als eine der wichtigsten Adern der Stadt mehr Lebensqualität und eine eigene unverwechselbare Identität bekommen. Deshalb hat der Stadtrat für die Jahre 2001 bis 2005 ein Handlungsprogramm beschlossen, das den Mittleren Ring zum einen städtebaulich aufwerten und zum anderen vorhandene Fehlentwicklungen reparieren soll. Das Handlungsprogramm will…

…das Wohnen und die Wohnqualität verbessern!

Die Stadt wird deshalb:

  • Ein Baukastensystem zur Verbesserung der Wohnqualität, insbesondere durch Lärmschutz, entwickeln.
  • Die Durchführung solcher Maßnahmen durch ein Zuschussprogramm für Bauherren und Eigentümer mit jährlich 5 Mio. für 10 Jahre fördern.
  • Stadtplanerische und verkehrliche Lösungsvarianten für den Mittleren Ring Südost (Tegernseer Landstraße/Chiemgaustraße/Ständlerstraße)erarbeiten und bewerten.
  • Lärmminderungspläne mit Analysen und Maßnahmen für die nicht untertunnelten Abschnitte des Mittleren Rings erarbeiten.

…sozial benachteiligte Stadtteile fördern!

Die Stadt wird mit Förderung des Bundes und des Freistaats deshalb (Programm „Soziale Stadt“):
• Untersuchungen und die Abgrenzung geeigneter Sanierungsgebiete im Bereich Untergiesing/Obergiesing/Ramersdorf/Berg am Laim (Tegernseer Landstraße, Chiemgaustraße, Innsbrucker Ring) durchführen.
• Das Sanierunsgebiet Milbertshofen um Bereiche nördlich des Petuelrings erweitern.
Wie bereits schon in den Stadtteilen Hasenbergl und Milbertshofen sollen durch Bündelung privater und öffentlicher Gelder und durch ein Zusammenwirken aller Akteure vor Ort fantasievolle, das Quartier stärkende Projekte verwirklicht werden.

Darin liegt eine Chance für neue kreative Lösungsansätze bei Spiel- und Freizeitangeboten, bei der lokalen Wirtschaft, bei den sonstigen Infrastruktureinrichtungen, wie Läden, Kindergarten etc., im Wohnumfeld und im öffentlichen Raum.

…den öffentlichen Raum und die Standorte am Mittleren Ring attraktiver machen!

Die Stadt wird deshalb:

  • Am Petuelring für die Kreuzungsbereiche Leopoldstraße und Schleißheimer Straße in einem Ideenwettbewerb Bebauungslösungen erarbeiten lassen.
  • An der Donnersbergerbrücke ein Verbesserung der Situation – Stichwort: Stadtbalkon – im Zusammenhang mit der Entwicklung der zentralen Bahnflächen untersuchen.

Alle diese Maßnahmen sollen das „Bild“ vom Mittleren Ring verbessern und werden zur Zeit konkretisiert und umgesetzt.

Quelle:
Landeshauptstadt München
Referat für Stadtplanung und Bauordnung