Quelle: Peter Schinzler

Quelle: Peter Schinzler

Quelle: Peter Schinzler

Georg-Freundorfer-Platz

Er ist beliebter Treffpunkt eines multikulturellen Quartiers und verbindet Generationen und Nationalitäten. In seiner großzügigen Gestaltung nimmt der sanft modellierte Georg-Freundorfer-Platz die stilistischen Merkmale des Viertels auf: Die Blockrandbebauung der Genossenschaftswohnungen und die modernen Elemente der Gegenwartsarchitektur. So erinnert der von einer weißen Sitzmauer gesäumte umlaufende Weg mit seinem dunklen Basaltpflaster an die rechteckigen Innenhöfe der Gründerzeitbauten. In der Nutzung gelingt der Spagat zwischen großzügigen Liegewiesen und Freizeitmöglichkeiten für alle Bevölkerungsgruppen. Die leicht geschwungene Wiese, der Bolzplatz, die Tischtennis- und Schachspielanlage, die Sommerstockbahn und der in München einmalige Abenteuer-Klettergarten mit den markanten geschälten Robinienbaumstämmen bilden eine rechtwinklige Komposition. Deren strenge Form wird von Bäumen durchbrochen. Der Georg-Freundorfer-Platz ist die zweitgrößte Grünfläche des Westends und wurde zum besten Spiel- und Freizeitplatz Deutschlands gewählt und mit dem Stiftungspreis 2006 der Stiftung „Lebendige Stadt“ ausgezeichnet.

Bauherr:

Landeshauptstadt München
Baureferat

Projektleitung:

Landeshauptstadt München
Baureferat (Gartenbau)

Planung:

Levin Monsigny Landschaftsarchitekten

Bauleitung:

Hubert Wendler, Landschaftsarchitekt

Gesamtfläche: 17000 Quadratmeter
Bauzeit: September 2001 bis Juli 2002
Kosten: 2,1 Millionen Euro

Quelle:
Landeshauptstadt München
Baureferat