Quelle: LHM DIR PIA, Michael Nagy

Quelle: LHM DIR PIA, Michael Nagy

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Schrannenhalle

Ergänzt wird das Angebot auf dem Viktualienmarkt seit kurzem wieder von den Marktständen in der Schrannenhalle. Errichtet wurde der 430 Meter lange Hallenkomplex aus Schmiedeeisen und Glas – es war die große Zeit der Glaspaläste – 1851 bis 1853 nach Plänen des Stadtbaumeisters Franz Karl Muffat als Getreideumschlagplatz. Nach und nach verlor die Halle jedoch ihre Bedeutung, 1914 wurde sie zum Teil abmontiert, 1932 schließlich bei einem Brand zerstört. 1978 wurden Teile der alten Eisenkonstruktion in einer Lagerhalle wieder entdeckt und der Münchner Stadtrat beschloß schließlich 1994 den Wiederaufbau des einzigartigen Architekturjuwels. 2005 wurde die Schranne als Zentrum für Gastronomie, Markt und Kultur wieder eröffnet, der Betreiber musste allerdings 2008 Insolvenz anmelden. Seit Oktober 2011 ist die Markthalle nun aber wieder belebt mit Marktständen und dient als neues altes Münchner Aushängeschild der Genuss-Kultur.

Quelle:
Landeshauptstadt München