Quelle: LHM DIR PIA, Michael Nagy

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Quelle: LHM DIR PIA, Michael Nagy

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Deutsches Theater

Ab 2000
Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, den Sanierungsbedarf für den gesamten Gebäudekomplex „Deutsches Theater“ festzustellen. In den Jahren 2000 bis 2003 wird die Bausubstanz untersucht. Die Untersuchungen deckten einen Sanierungsbedarf von 138,5 Millionen Euro auf. Im April 2003 entscheidet sich der Stadtrat gegen den Verkauf des gesamten Komplexes. Die Entscheidung über den Fortbestand des Deutschen Theaters wird zurückgestellt.

2003
Der Oberbürgermeister verfügt, dass zum 1. September die Verwalterin des Immobilienbestands des Theaters, die Deutsche Theater Grund- und Hausbesitz GmbH (DTGH), vom Kommunalreferat betreut wird. Im Dezember 2003 beschließt der Stadtrat ein mehrstufiges Verfahren zur Suche nach Investoren durch das Kommunalreferat sowie einen Investitionszuschuss für Sofortmaßnahmen und Provisorien zur Sicherung des Theater-betriebes bis Ende 2007. Das Baureferat wird vom Ober-bürgermeister beauftragt – zusammen mit der DTGH und Fachplanern – ein Konzept zum vorläufigen Weiterbetrieb des Theaters bis Ende 2007 zu entwickeln.

2004 – 2006
Die zum vorläufigen Weiterbetrieb des Theaters unumgänglich notwendigen Maßnahmen – vor allem im Bereich Statik und Brandschutz – werden umgesetzt. Die Suche nach einem passenden Investor für die Sanierung und den Betrieb des Theaters gestaltet sich schwierig. Um rechtliche und finanzielle Risiken für die Stadt auszuschließen, beschließt der Stadtrat im Jahr 2006, den Verkauf des Deutschen Theaters erneut weltweit auszuschreiben.

2007
Das Ergebnis der zweiten Ausschreibung liegt dem Stadtrat Anfang 2007 vor. Letztendlich beschließt der Stadtrat, das Deutsche Theater nicht aus städtischer Hand zu geben, und hebt die Ausschreibung auf. Die DTGH wird mit der Erstellung eines Mindestsanierungskonzeptes und der Darstellung des erforderlichen Kostenaufwandes beauftragt. Das Mindestsanierungskonzept verzichtet im Gegensatz zur Planung 2003 unter anderem auf die Erneuerung der Bühnentechnik und eine Ausweitung der Theatergastronomie.

2008
Im Mai 2008 beschließt der Stadtrat die Mindestsanierung des Deutschen Theaters. Dafür wird ein Zuschussbetrag von 79,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Mit der Durchführung der Baumaßnahme wird die DTGH beauftragt. Die Sanierung soll auf Grundlage des neuen Gesamtkonzepts für die notwendige Mindestsanierung des Gebäudekomplexes erfolgen. Im Juni wird der Spielbetrieb in der Schwanthalerstraße eingestellt und die Baumaßnahmen beginnen.

2011
Mitte 2011 werden wegen Preissteigerungen im Baugewerbe erstmals die Kosten der Mindestsanierung und der Sanierungskostenzuschuss nach oben korrigiert. Bis zum Frühjahr 2012 ist die Fertigstellung des Deutschen Theaters geplant.

2012
Eine Verschiebung des Übergabetermins auf Mitte 2013 wird notwendig. Im Juli 2012 beschließt der Stadtrat außerdem eine Erhöhung des städtischen Zuschusses zur Mindestsanierung auf 94 Millionen Euro. Gegenüber der ursprünglichen Planung aus dem Jahre 2003, die von einem Sanierungsbedarf von 138,5 Millionen ausging, liegt dieser Betrag (94 Millionen Euro) noch immer mit rund 44 Millionen Euro unter dem ursprünglichen ermittelten Ansatz aus dem Jahr 2003.

2013
Die Mindestsanierung des Deutschen Theaters wird bis Ende 2013 abgeschlossen. Die Betriebsgesellschaft, die bis zum Frühjahr den Theaterbetrieb in einem Zelt in Fröttmannig organisiert hat, zieht in die renovierten Büroräume an der Schwanthalerstraße zurück. Am 11. Oktober gibt Bürgermeister Hep Monatzeder auf einer Pressekonferenz bekannt, dass der Eröffnungstermin des Deutschen Theaters am 17. Januar 2014 feststeht.

Aus den Pressekonferenzen von Bürgermeister Monatzeder vom 7.7.2012 und vom 10.10.2013

Quelle:
Landeshauptstadt München
Kommunalreferat