Quelle: Oliver Raupach

Rahmenplan Innere Isar

Der innerstädtische Isarraum gehört zu den markantesten stadträumlich-landschaftlichen Situationen Münchens. Er prägt das Bild und das Image der Stadt in besonderem Maße.

Durch seine enge Verknüpfung von Freiraumstrukturen und städtebaulichen Elementen wird hier eine Stadt-Flusslandschaft besonderer räumlichkünstlerischer Dichte inszeniert: Weite Blickbeziehungen, markante Bauwerke und der Kontrast zwischen der urban geprägten Großen Isar am Westufer, den Inseln und der naturnahen Kleinen Isar sind von besonderem Reiz.

Die Vielfalt der Gewässer- und Freiraumtypologien, der Park- und Grünbestand, die Gebäude, Brücken, sowie die Ufermauern und Wehranlagen für den Hochwasserschutz, werden ganz unterschiedlich von den Bürgerinnen und Bürgern genutzt.

Der innerstädtische Isarraum zeigt in seiner Gesamtheit ein Ensemble von europäischem Rang.

Zur innerstädtischen Isar liegen Anträge aus den Reihen des Stadtrates und von Bezirksausschüssen vor, die Fragen und Vorstellungen zur künftigen Entwicklung des Isar-Raums im innerstädtischen Bereich formulieren. Die Anregungen betreffen insbesondere den Bereich zwischen der Reichenbachbrücke im Süden und der Maximiliansbrücke im Norden. Sie umfassen die Uferbereiche der Großen und Kleinen Isar, die Inseln und die flussbegleitenden Grünstrukturen. Wie in den Verfahren und Stadtratsbeschlüssen zum Isar-Plan in den 1980er Jahren, die die Umsetzung des Isar-Plans in München im südlichen Abschnitt in Gang gesetzt haben, soll für den innerstädtischen Isarbereich ebenfalls frühzeitig geprüft werden, ob und wo welcher Handlungsbedarf besteht, wo wertgebende Qualitäten vorhanden sind und wo Chancen der Aufwertung für einen der bedeutendsten Freiräume Münchens gesehen werden.

Quelle:
Landeshauptstadt München
Referat für Stadtplanung und Bauordnung