Quelle: SIEMENS

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Neue Siemens Konzernzentrale

Lage

Das zentral in der Innenstadt gelegene Planungsgebiet befindet sich nördlich der Brienner Straße am Wittelsbacherplatz, im Übergangsbereich der Münchner Altstadt zur Maxvorstadt. Die Platz- und Quartiersstruktur der umgebenden Gebäude ist durch eine klassizistische Platz- und Bebauungsstruktur geprägt.

Anlass und Ziele der Planung

Die Siemens AG beabsichtigt mit dem Neubau ihrer Zentrale, in München einen weltweit innovativen und zukunftsweisenden Gebäudekomplex unter Anwendung energetischer, ökologischer und ressourcenschonender Kriterien zu errichten. Die neue Siemens-Konzernzentrale wird neben dem bestehenden Palais Ludwig Ferdinand und dem Anwesen Wittelsbacherplatz 2 eine zukunftsweisende Unternehmenszentrale für 1.200 Beschäftigte mit einer Gesamtgeschossfläche von 45.500 Quadratmetern beinhalten.

Das Areal der Unternehmenszentrale ermöglicht für die Öffentlichkeit eine fußläufige Durchlässigkeit tagsüber und verbindet als Teil einer attraktiven Wegeverbindung den historischen Stadtkern mit dem Kunstareal in der Maxvorstadt.

Stand des Planungsverfahrens

Auf der Grundlage des Eckdatenbeschlusses vom 15. Dezember 2010 lobte die Siemens AG im ersten Halbjahr 2011 in Abstimmung mit der Landeshauptstadt München einen Realisierungswettbewerb aus, aus dem das dänische Architekturbüro Henning Larsen Architects, Kopenhagen, sowie Vogt Landschaftsplaner, München, als Sieger hervor ging. Dieser Entwurf bildete die Grundlage für das Bauleitplanverfahren.

Der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung hat in seiner Sitzung am 26. September 2012 den Bebauungsplanentwurf mit Grünordnung Nr. 2064 „Neubau der Siemens-Konzernzentrale“ gebilligt und vorbehaltlich zur Satzung beschlossen. Von 30. Oktober bis 30. November 2012 wurde die öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch durchgeführt. Es wurden keine Anregungen vorgebracht.

Bauzeitenplan

Ende 2012 wurde eine Schallschutzwand aufgestellt und mit dem Abbruch der Außengebäude begonnen. Am 15. Juli 2013 hat das Unternehmen für seine neue Konzernzentrale den Grundstein gelegt. Im September 2014 soll der Rohbau fertig sein, danach kommen Fassade, Innenausbau und Außenanlagen an die Reihe. Im Januar 2016 soll der Gebäudekomplex bezugsfertig sein.

Nachhaltigkeit

Das Gebäude der Siemens-Konzernzentrale soll eine hohe Gesamtenergieeffizienz aufweisen und die Nutzung regenerativer Energiequellen beispielhaft generieren. Dieses Ziel wird seit Beginn der Planung verfolgt und wird als integraler Bestandteil des Vorhabens gesehen. Durch konzeptionelle und bauliche Maßnahmen wird für den Gebäudekomplex ein möglichst geringer Energiebedarf an Wärme, Kälte, Licht, Luft und Strom erreicht. Zur Reduktion von Umweltbelastungen, beispielsweise bei der Baustoffproduktion, werden geeignete Baustoffe, zum Beispiel innovative Fassadenmaterialien, eingesetzt.

Quelle:
Landeshauptstadt München
Referat für Stadtplanung und Bauordnung