Quelle: LHM PLAN

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Aubing (Ost, Mitte, Gleisharfe)

Aubing-Ost-Straße

Das Planungsgebiet liegt im Stadtbezirk 22, Stadtteil Aubing, zwischen der Aubing-Ost-Straße und der Bahnlinie München - Pasing - Buchloe, in unmittelbarer Nähe des S-Bahn-Haltepunkts Leienfelsstraße.

Für das Planungsareal wurde ein städtebaulicher und landschaftsplanerischer Ideenwettbewerb durchgeführt. Auf der Grundlage des Entwurfs des ersten Preisträgers, Architekten und Stadtplaner Prof. Dr. Franz Pesch (Stuttgart) mit Landschaftarchitekt Prof. Gerd Aufmkolk, Michael Voit, WGF Landschaft (Nürnberg) wurde bis 2013 der Flächennutzungsplan geändert sowie ein Bebauungsplanverfahren durchgeführt.

Entsprechend dem rein durch Wohngebäuden geprägten Umfeld und aufgrund der günstigen Anbindung an den ÖPNV wird größtenteils Wohnnutzung (Reine Wohngebiete) mit ca. 600 Wohneinheiten einschließlich sozialer Infrastruktur realisiert werden. Großzügige öffentliche Grünflächen ergänzen die städtebauliche Struktur.

Die ersten Wohnungen werden in 2015 bezugsfertig sein.

Aubing – Mitte

Auf dem früher für die Zwecke der Telekom und später für eine Spedition genutzten Grundstücken in Aubing, dem sogenannten Quartier „Aubing Mitte“ soll ein neues Wohnquartier mit rund 430 Wohneinheiten, den zugehörigen Freiraumnutzungen sowie den erforderlichen Infrastruktureinrichtungen entstehen.

Die geknickte Zeile ist die städtebauliche Grundidee der Bebauung sowohl für das Gebäude entlang der Bahn, das als Schallschutzbebauung fungiert, als auch für die drei Baufelder im Quartiersinnenraum, die mit je zwei geknickten Zeilen einen großzügigen Hof bilden.

Die Bebauungsstruktur grenzt sich bewusst von der Umgebung ab, ist jedoch an den wichtigen Wegeverbindungen durchlässig und aktiviert die vorhandenen Bezüge. Durch die Setzung der Baukörper entstehen differenzierte Freibereiche, sowohl zwischen den Baufeldern als auch im Inneren.

Gestärkt wird diese Idee durch den kompletten Verzicht auf Verkehrserschließung im Inneren.

Die privaten und öffentlichen Freibereiche vernetzten sich auf sehr selbstverständliche Art und Weise.

Der qualitativ hochwertige alte Baumbestand entlang der Freihamer Allee sowie im Süden des Quartiers wird soweit möglich in Gänze erhalten und wurde in das Planungskonzept integriert.

Gleisharfe Neuabing

Auf der nördlichen Teilfläche des ehemaligen Bahnausbesserungswerks Neuaubing, der sogenannten „Gleisharfe“ soll ein Wohnquartier mit rund 500 Wohneinheiten, den zugehörigen Freiraumnutzungen sowie den erforderlichen Infrastruktureinrichtungen entstehen.

Die Bauflächen liegen mittig im Planungsgebiet. Sie werden von der ökologischen Vorrangfläche im Osten sowie von einer großen zusammenhängende öffentliche Grünfläche im Norden, Westen und Süden umschlossen.

Die geschwungenen Gebäudezeilen bilden eine Folge abwechslungsreicher Räume, die den Bewohnerinnen und Bewohnern immer neue Perspektiven bieten, wiedererkennbare Wohnsituationen schaffen und somit ein hohes Maß an Identität versprechen. Mit der Wohnbebauung entstehen im Plangebiet die zur Versorgung notwendigen Kindertagesstätten am Quartiersplatz im Nordosten und im Südosten am öffentlichen Grün.

Das Freiraumkonzept für das künftige Wohngebiet sieht einen Wechsel aus sich öffnenden und geschlossenen Räumen vor, der Übergang zu den angrenzenden öffentlichen Grünflächen erfolgt fließend. Soweit möglich, werden vorhandene Gehölzstrukturen erhalten und in das Planungskonzept eingebunden.

Quelle:
Landeshauptstadt München